Gewichtsbad

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Die Behandlung mit Gewichtsbad ist die Erfindung des Hévízer Chefarztes Dr. Károly Moll. (Dr. Károly Moll ist ein ausgezeichneter, die ungarische Balneologie bestimmender Arzt.)

Die Extension bzw. Traktion sind Behandlungsmethoden, die bereits zur Zeit des Hippokrates verwendet wurden.
Während der Anwendung der Traktionsbehandlungen wurde es klar, dass die unmittelbar nach Bad erfolgten Behandlungen effektiver sind. Die Ursache dafür ist, dass das warme Wasser die Muskulatur entspannt und dadurch die ziehende Kraft an der entsprechenden Stelle wirkt und nicht in der Muskulatur verschwindet.
Dank dieser Erkenntnis entstand die Theorie von Károly Moll, die therapeutischen Behandlungen im Wasser durchzuführen. Die Erfahrungen der Patienten trugen dazu bei. In Hinsicht darauf, dass das Wasser des Hévíz-Sees tief ist, wurden im See viele Handläufe zum sicheren Baden moniert, damit sich die Patienten beim Schwimmen ausruhen können. Die Patienten hielten damals die vorgeschriebene Badezeit nicht ein, und sie ruhten sich an Handläufen nicht einige Minuten lang aus, sondern unterhielten sich lange. Inzwischen erfuhren die Patienten, dass ihre Schmerzen gelindert werden, worüber die Patienten ihrem behandelnden Arzt, Károly Moll berichteten.
Die Vorstellung, die Patienten mithilfe des Gewichtsbades zu behandeln, entstand an einem Frühlingsmorgen 1953 - in Form eines Wasser-Prangers (ungarisch: tutajkaloda).
Das Hilfsmittel bewährte sich, auch die Patienten hielten es wirksam. Wegen der großen Anfrage wurden zwei Hilfsmittel erzeugt. Diese waren auch nicht ausreichend, deshalb wurde ein fixes System zuerst für acht, dann für fünfzig Personen im See gebaut.

Im Zuge der letzten Jahre verbreitete das Gewichtsbad-Behandlung im ganzen Land. Das Gewichtsbad wird in verschiedenen medizinischen Zentren effektiv verwendet.

Mit Gewichtsbad können drei Körperbereiche, die Knie-, Hüft- und Wirbelsäulenbereiche behandelt werden. Mit Behandlung der ersten zwei Körperbereiche kann die durch verkürzte Bänder, Muskeln entstandene beschränkte Beweglichkeit der Gelenke behandelt werden.
Der Wirbelsäulenbereich bietet viel mehr Behandlungsmöglichkeiten beim Gewichtsbad.
Das Gewichtsbad kann zu Verbeugung, Heilung der degenerativen Veränderungen der Bandscheibe verwendet werden.
Wirkungsweise der Behandlung: Trennung der bestimmten anatomischen Teile (zwei Wirbelkörper, zwischen denen die Bandscheibe liegt), wodurch sich die Bandscheibe zwischen den Wirbelkörpern ausdehnt und die ursprüngliche Form und Position wiederhergestellt werden.

Die verkürzten Bänder, Muskeln können unter Einwirkung der entsprechenden ziehenden Kraft wiederhergestellt werden, wodurch die beschränkte Beweglichkeit beseitigt wird. Diese Wirkung wird von Krankengymnasten mit speziellen Bewegungen erreicht. Der Vorteil des Gewichtsbades gegenüber der Heilgymnastik besteht daran, dass keine Belastung auf der Wasseroberfläche entsteht, deshalb ist das Ziehen schmerzlos.

Das Erfahrungswissen wird zurzeit an Anforderungen der Evidenzbasierten Medizin (EbM, von englisch evidence-based medicine (EBM) „auf empirische Belege gestützte Heilkunde“) angepasst. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten wurden in Form von doppelt kontrollierten, randomisierten Folgeuntersuchungen durgeführt. Der Grad des Ziehens wurde mit Ultraschalluntersuchung (Ultraschall), Magnetresonanz-Untersuchung (MR) oder mit sog. Spineliner-Gerät untersucht.

 

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